Eigenes Erscheinungsbild
Logo und Absender in geteilten Berichten und Exporten.
Was beim Mandanten ankommt, soll nach Ihrer Agentur aussehen und nicht nach der Software, mit der Sie arbeiten. Das eigene Erscheinungsbild greift an zwei Stellen: im geteilten Bericht und in den PDF-Exporten.
Was einstellbar ist
- Agenturname und optional eine Zeile darunter
- zwei Logos, eines für helle und eines für dunkle Hintergründe, als PNG, JPEG oder WebP bis 2 MB
- welche Logo-Variante im Kopf des Freigabe-Links erscheint
- Höhe des Kopfbereichs zwischen 48 und 160 Pixeln und Größe des Logos zwischen 20 und 96 Pixeln, mit direkter Vorschau
- eine Primärfarbe als Hex-Wert für die Akzente
- der Hinweis auf das zugrunde liegende Produkt in der Fußzeile, ein- oder ausschaltbar
- eine eigene Domain für die Freigabe-Links
Wo das Branding erscheint
Im Freigabe-Link bestimmen Logo, Kopfhöhe und Primärfarbe das Erscheinungsbild der Seite. In den PDF-Exporten steht das Logo im Kopf. Die Primärfarbe setzt die Akzente, also Trennlinien und Hervorhebungen. Die Fußzeile trägt den Agenturnamen, je nach Einstellung mit oder ohne den Zusatz zum Produkt. Ist kein Branding hinterlegt, steht dort der Produktname.
Zwei Dokumente gehen einen Schritt weiter. Im Compliance-Protokoll und im Schnellaudit eines Interessenten erscheint der Agenturname auch im Fließtext des Prüfhinweises als Urheber des Berichts. So taucht der Produktname in keinem Satz auf, der an den Mandanten gerichtet ist.
Zwei Details laufen absichtlich nicht parallel. Die Auswahl der Logo-Variante gilt nur für den Freigabe-Link. Die PDF-Kopfzeile nimmt, sofern vorhanden, das dunkle Logo und sonst das helle. Und ein Hex-Wert, der sich nicht lesen lässt, führt still zur Standardfarbe zurück, statt einen Export scheitern zu lassen. Dasselbe gilt für ein Logo, das sich nicht verarbeiten lässt. Es entfällt, das Dokument entsteht trotzdem.
Eigene Domain
Statt unter der Produktadresse können Freigabe-Links unter einer eigenen Subdomain laufen, etwa berichte.ihre-agentur.de. Beim Hinterlegen wird geprüft, ob die Domain per DNS bereits auf unsere Server zeigt. Erst dann können Sie sie beanspruchen. So kann niemand eine fremde Domain für sich eintragen. Eine Domain gehört immer nur einer Agentur, und Adressen unterhalb der Produktdomain sind ausgeschlossen.
Die Domain hat neben der Optik eine sicherheitsrelevante Wirkung. Eine registrierte Agenturdomain löst ausschließlich Freigabe-Links dieser Agentur auf. Ohne eigene Domain läuft der Aufruf zunächst über eine Zwischenseite, die Vorschauangaben für Messenger und soziale Netzwerke ausliefert und dann weiterleitet.
An welchen Tarif es gebunden ist
Das eigene Erscheinungsbild ist ein Merkmal des Tarifs. Enthält der Tarif es nicht, wird gar kein Branding geladen. Freigabe-Links und Exporte erscheinen dann neutral im Produktauftritt. Ihre Einstellungen bleiben gespeichert und greifen wieder, sobald das Merkmal aktiv ist.
Was diese Prüfung nicht leistet
E-Mails tragen es nicht. Benachrichtigungen und Erinnerungen aus dem Produkt verwenden Absender und Logo der plattformweiten Konfiguration, nicht Ihr Agentur-Branding. Wer eine Mail vom Mandanten aus sehen will, sieht dort nicht Ihre Agentur.
Es ist Branding, keine freie Gestaltung. Aufbau, Reihenfolge der Abschnitte, Schrift und Texte der Berichte liegen fest. Einstellbar sind Name, Logo, Akzentfarbe und die Maße des Kopfbereichs. Mehr nicht.
Die Primärfarbe färbt Akzente. Sie ersetzt kein Farbschema. Ein Bericht in Ihren Hausfarben von der Fläche bis zur Tabelle entsteht daraus nicht.
Vollständige Unsichtbarkeit ist es nicht. Auch unter eigener Domain bleiben technische Spuren des Produkts erkennbar, etwa in den Pfaden der Schnittstelle. Wer gezielt hinsieht, findet sie.
Endet das Tarifmerkmal, endet das Branding sofort, auch in bereits geteilten Links. Bereits heruntergeladene PDF-Dateien bleiben unverändert, denn sie sind Kopien.