Jedes Formular sammelt Daten. Nicht jedes darf das so.
Der Formular-Check prüft die Kontakt- und Newsletter-Formulare Ihrer Kundenwebsites automatisch auf 10 Datenschutz-Befunde — von der vorausgewählten Einwilligung über den unverschlüsselten Versand bis zum Captcha, das schon vor der Einwilligung in die USA funkt. Und das Entscheidende: Er liest nur die Struktur der Felder, nie die eingegebenen Werte.
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Das Formular steht seit dem Launch. Die Rechtslage nicht.
Kontakt- und Newsletter-Formulare sind der Punkt, an dem eine Website zum ersten Mal personenbezogene Daten erhebt — und genau dort häufen sich vermeidbare Befunde: ein vorausgewähltes Häkchen, ein http-Endpunkt, ein Captcha, das vor der Einwilligung feuert.
action → http://track.fremd-esp.com/subscribe
10 Prüfungen. Passend zum Formulartyp.
Jedes erkannte Formular wird eingeordnet — Kontakt, Newsletter oder sonstiges — und nur auf das geprüft, was für diesen Typ relevant ist. Rechtsgrundlagen nennt der Check nur dort, wo sie eindeutig sind; Grenzfälle gehen als ehrlicher Prüfhinweis raus, nie als falsches „OK".
Ist die Einwilligungs-Checkbox schon beim Laden angehakt? Eine vorausgewählte Einwilligung ist regelmäßig unzulässig — sie muss standardmäßig leer sein. Gilt für Newsletter- und Kontaktformulare.
Art. 7 DSGVO · EuGH „Planet49" C-673/17Läuft die Seite über HTTPS, das Formular postet die Daten aber an eine http-Adresse? Der Check erkennt dieses Downgrade, das dem grünen Schloss nicht anzusehen ist.
Art. 32 DSGVOBietet die Newsletter-Anmeldung überhaupt ein Opt-in-Feld? Ohne bestätigtes Double-Opt-in ist eine Anmeldung regelmäßig nicht ausreichend abgesichert.
Double-Opt-inIst ein Datenschutz-Link direkt an der Erhebungsstelle erreichbar? Ein Link nur im Footer genügt dort oft nicht — Grenzfälle gehen in die manuelle Prüfung.
Art. 13 DSGVOFragt ein Newsletter mehr Pflichtfelder als die E-Mail ab? Überzählige Pflicht-Datenfelder widersprechen der Datenminimierung — bei Unsicherheit als Prüfhinweis.
Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVOFeuert ein Captcha (z. B. Google reCAPTCHA) schon vor der Einwilligung und überträgt Daten in die USA? Der Check erkennt aktive Drittland-Captchas an der Erhebungsstelle.
Art. 6, Art. 44 ff. DSGVO · BVwG Österreich 09/2024Erzwingt ein Kontaktformular eine Marketing-Einwilligung als Pflichtfeld? Das Koppeln von Kontakt und Einwilligung ist heikel — der Check markiert es zur Prüfung.
Art. 7 Abs. 4 DSGVOErhebt das Formular Gesundheits-, Religions- oder ähnlich sensible Daten? Solche besonderen Kategorien brauchen eine strengere Grundlage — der Check markiert sie zur Prüfung.
Art. 9 DSGVOSendet das Formular an eine fremde Domain statt an den eigenen Dienst? Das kann einen AVV und bei US-Anbietern eine Drittland-Grundlage erfordern — als Prüfhinweis.
Art. 28 · Art. 44 ff. DSGVOiframe-Embeds und unsicher klassifizierte Formulare kann der Automat nicht abschließend bewerten — statt eines falschen „OK" bekommen Sie einen ehrlichen Prüfhinweis.
- Einwilligungsfeld nötig
- Datenminimierung der Felder
- Nicht vorausgewählt
- Datenschutz-Hinweis
- Kein Einwilligungs-Zwang
- Kopplung wird geprüft
- Nicht vorausgewählt
- Verschlüsselter Versand
Ein Kontaktformular ist kein Newsletter — der Check weiß das.
Ein Kontaktformular stützt sich regelmäßig auf Art. 6 (1) b/f — nicht auf Einwilligung. Es deshalb wegen „fehlender Einwilligung" zu melden, wäre ein Fehlalarm. Der Check klassifiziert jedes Formular zuerst und prüft dann gezielt.
- Zweck aus echten SignalenESP-Ziel im action (Mailchimp, Brevo, HubSpot …) und Wortlaut ergeben „Newsletter"; ein Textfeld plus Kontakt-Vokabular ergibt „Kontakt".
- Kein Fehlalarm beim LoginSuche, Login, Registrierung und Warenkorb erkennt der Check als „Sonstiges" — und prüft dort nur die verschlüsselte Übertragung.
- Der eigene ESP zählt nicht als „Dritter"Ein Newsletter, der an seinen eigenen Versanddienst postet, wird nicht doppelt als Drittanbieter-Übermittlung geflaggt.
Prüft die Struktur — liest nie, was Ihre Besucher eintippen.
Ein Formular-Check, der selbst zum Datenrisiko wird, wäre absurd. Deshalb liest der Collector ausschließlich die technische Struktur der Felder — Typ, Name, Pflicht-Status, ob eine Checkbox angehakt ist. Nie den eingegebenen Wert. Das action-Ziel wird ohne Query gespeichert.
- Nur Attribute, nie WerteGelesen werden Feld-Typ, Name,
required,autocompleteund der Checkbox-Status — der eingegebene Inhalt wird nie ausgelesen oder gespeichert. - Unsicher? Dann Prüfhinweis, nicht UrteilIst die Klassifikation zu unsicher oder das Formular in einem iframe eingebettet, gibt es einen ehrlichen „bitte prüfen"-Hinweis statt eines falschen FAIL.
- Struktur-Beweis, ohne ForensikJedes To-Do trägt einen eingefrorenen Beweis-Block aus reinen Strukturattributen — nachvollziehbar, aber ohne je Formulareingaben zu enthalten.
Läuft einfach mit — bei jedem Scan.
Der Formular-Check läuft beim Website-Scan mit — geprüft werden die Startseite und bis zu drei Kontakt-/Newsletter-Seiten, jederzeit auch manuell per „Jetzt prüfen".
7 eigene To-Do-Typen — von der vorausgewählten Einwilligung bis zum Prüfhinweis. Pro Website zusammengefasst, jedes mit eingefrorenem Struktur-Beweis.
Formular-Befunde erscheinen im Share-Link und White-Label-Teaser — verständlich aufbereitet, ohne interne Forensik nach außen zu geben.
Iframe-Embeds und unsicher klassifizierte Formulare werden zur manuellen Prüfung markiert statt falsch bewertet — nachvollziehbar über eine versionierte Regelbasis.
Complianty ersetzt keine Rechtsberatung. Der Formular-Check dokumentiert technische Befunde und Prüfhinweise — als belastbare Grundlage für die weitere Prüfung, nicht als abschließende rechtliche Bewertung.
Der Formular-Check ist in jedem Plan enthalten:
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