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PDF-Export

Welche Berichte sich exportieren lassen und was im Dokument steht.

Manches muss aus dem Werkzeug heraus: in die Mandantenakte, an einen externen Datenschutzbeauftragten, in einen Anhang zum Projektbericht. Dafür gibt es Exporte als PDF. Es gibt sie für die Auswertungen, bei denen ein abgeschlossenes Dokument wirklich etwas trägt, und nicht für jede Ansicht.

Welche Berichte exportierbar sind

  • Verarbeitungsverzeichnis je Mandant. Jeder Eintrag mit Zweck, Rechtsgrundlage, Empfänger, Drittlandbezug samt Übermittlungsgrundlage und der Zahl betroffener Websites, dazu eine Risikoübersicht sowie Datums- und Unterschriftszeile.
  • Cookie-Banner-Audit je Website. Zusammenfassung, alle Prüfpunkte einzeln und die zugehörigen Bildschirmaufnahmen des Banners.
  • SSL- und TLS-Prüfung je Website, mit den Zertifikatsangaben bis hin zum Signaturverfahren und den Prüfzeilen im Klartext.
  • Formular-Check je Website, mit der vollständigen Prüfmatrix pro erkanntem Formular.
  • Barrierefreiheits-Protokoll je Website, mit Angaben zu Stichprobe und Anwendbarkeit, Aufnahmen der geprüften Seiten, hervorgehobenen Ausschnitten der beanstandeten Elemente, den betroffenen Erfolgskriterien und den manuellen Prüfpunkten.
  • Erklärung zur Barrierefreiheit, also das erzeugte Dokument selbst und nicht dessen Prüfung.
  • Compliance-Protokoll je Mandant, als Ereignisliste. Der Export übernimmt die eingestellten Filter: Ereignisart, Schweregrad, Website und Zeitraum.
  • Scan-Report zu einem bestimmten Scan. Kennzahlen zu Aufrufen insgesamt, möglichen Verstößen, erkannter Einwilligungsplattform und der Zeit bis zur Einwilligung. Danach folgen die kritischen Befunde mit Empfänger, Serverstandort, Übermittlungsgrundlage und empfohlener Maßnahme, die vollständige Aufrufliste und eine Erklärung der Fachbegriffe.

Für die Akquise gibt es zusätzlich das Schnellaudit zu einem Interessenten als PDF.

Voraussetzung ist ein Ergebnis

Ein Export entsteht immer aus einem vorhandenen Ergebnis, nicht aus einer Vermutung. Solange für eine Website noch kein Banner-Audit gelaufen ist oder für einen Mandanten noch kein Verarbeitungsverzeichnis erzeugt wurde, gibt es nichts zu exportieren. Der Abruf läuft ins Leere, statt ein leeres Dokument zu erzeugen. Und exportieren können Sie nur zu einer Prüfung, die im Tarif enthalten und für die Website aktiviert ist.

Die Dateinamen benennen die Art des Berichts und, sofern eine einzelne Website geprüft wurde, deren Hostnamen. Bei mehreren Berichten kommt das Prüfdatum hinzu. Ohne Umbenennen bleibt damit in der Mandantenakte erkennbar, was das Dokument enthält und wann es entstanden ist.

Gemeinsamer Aufbau

Alle Exporte folgen demselben Muster. Format A4, im Kopf Logo und Agenturname, darunter Mandant, geprüfte Website und Prüfdatum, soweit sie zum jeweiligen Bericht gehören. Am Ende steht ein Hinweis auf Reichweite und Grenzen der Prüfung, dazu eine Zeile für Datum und Unterschrift beziehungsweise Stempel. In der Fußzeile stehen Absender und Seitenzahl. Wie Kopf und Fußzeile aussehen, steuert das eigene Erscheinungsbild.

Zeitstempel

Alle Zeitpunkte werden intern in koordinierter Weltzeit geführt, im Dokument aber in mitteleuropäischer Zeit gedruckt. Die Umstellung auf Sommerzeit wird automatisch berücksichtigt. Ein Prüfzeitpunkt im Bericht ist damit die Uhrzeit, die ein Leser im DACH-Raum erwartet, und nicht die Speicherzeit.

Was es nicht als PDF gibt

Der Impressum-Check, die Übersicht der Auftragsverarbeitungsverträge und der Schulungsnachweis haben keinen PDF-Export. Die Datenschutzerklärung wird als HTML ausgegeben und eingebettet, nicht als Druckstück. Auch der geteilte Bericht ist kein PDF, sondern eine Webansicht.

Was diese Prüfung nicht leistet

Kein Zertifikat, keine Rechtsberatung. Jedes Dokument trägt einen entsprechenden Hinweis. Die Unterschriftszeile ist eine Formalie für Ihre Ablage. Sie bestätigt nichts, was das Werkzeug geprüft hätte.

Es gibt kein Export-Archiv. Das PDF wird beim Abruf aus dem jeweils jüngsten Ergebnis erzeugt. Wer einen bestimmten Stand belegen will, muss die Datei selbst aufbewahren. Ein späterer Abruf liefert den dann aktuellen Stand. Nur der Scan-Report hängt an einem konkreten Scan.

Bilder sind optional. Aufnahmen enthalten allein das Banner-Audit und das Barrierefreiheits-Protokoll. Fehlt eine Bilddatei, wird der Abschnitt übersprungen. Ein Export scheitert nie an einem fehlenden Bild, kann dadurch aber weniger zeigen als erwartet.

Keine Sammelmappe. Exportiert wird je Mandant oder je Website. Ein Dokument über mehrere Mandanten oder alle Prüfungen einer Website gibt es nicht.

Kein maschinenlesbares Format. Die Exporte sind zum Lesen und Ablegen gedacht. Wer Daten weiterverarbeiten will, nimmt die Schnittstelle.