DokumentationKonto & Tarife

Tarife und Grenzen

Wie Mandanten- und Website-Grenzen wirken und was bei Überschreitung passiert.

Ein Tarif setzt zwei Arten von Schranken: Mengengrenzen für Mandanten und Websites, Funktionsschalter für einzelne Prüfungen und Werkzeuge. Der Server setzt beides durch. Es wird nicht nur in der Oberfläche ausgeblendet. Die jeweils gültigen Zahlen und Preise stehen in der Preisübersicht. Diese Seite beschreibt die Mechanik dahinter, damit sie auch dann noch stimmt, wenn sich Zuschnitte ändern.

Wie gezählt wird

Beide Zähler laufen auf Ebene des Kontos, nicht auf Ebene einzelner Mandanten:

  • Mandanten: die Zahl der angelegten Mandanten im gesamten Konto.
  • Websites: die Summe aller Websites über alle Mandanten hinweg. Eine getrennte Grenze „pro Mandant“ gibt es nicht. Wer viele Websites bei einem Mandanten führt, hat entsprechend weniger für die übrigen frei.

Gezählt wird der Bestand, nicht die Aktivität. Eine angelegte, aber nie gescannte Website belegt einen Platz. Wer Luft braucht, löscht nicht mehr betreute Objekte.

Das Dashboard zeigt den aktuellen Stand beider Zähler samt Grenze als Auslastung an. Es ist derselbe Wert, gegen den beim Anlegen geprüft wird.

Was beim Erreichen der Grenze passiert

Der Versuch, über die Grenze hinaus anzulegen, wird abgelehnt, bevor etwas gespeichert wird. Die Oberfläche zeigt einen Hinweis mit Weg zum Tarifwechsel. Technisch antwortet die Schnittstelle mit dem Status 402 und der Kennung plan_limit_reached sowie der Angabe, welche Grenze betroffen ist (clients oder websites).

Wichtig ist, was nicht passiert. Bestehende Mandanten, Websites, Befunde und Dokumente bleiben unangetastet. Die Grenze verhindert das Hinzufügen, sie löscht nichts.

Funktionen je Tarif

Neben den Mengen sind einzelne Funktionen als Schalter am Tarif hinterlegt, etwa das Cookie-Banner-Audit, der Barrierefreiheits-Check, die Akquise-Funktion, eigenes Branding und die Programmierschnittstelle.

Ist ein Schalter aus, verschwindet der zugehörige Bereich aus der Oberfläche. Er wird ausgeblendet und nicht nur deaktiviert dargestellt. Die zugehörigen Endpunkte antworten mit Status 403 und der Kennung feature_not_available. Auch die Hintergrundläufe berücksichtigen den Schalter. Ein Audit, das der Tarif nicht enthält, wird still übersprungen und erzeugt keine Befunde.

Zusätzliche Scans pro Tag

Manuell ausgelöste Prüfungen — Scan, Banner-Audit, Impressum-, SSL-, Formular- und Barrierefreiheits-Check — können auf ein Tagesbudget gebucht sein. Ist es erschöpft, antwortet die Anwendung mit Status 429 und nennt den Zeitpunkt, zu dem das Budget zurückgesetzt wird. Oberfläche und Schnittstelle greifen dabei auf denselben Zähler zu. Über die API lässt sich das Budget nicht umgehen. Die regelmäßigen automatischen Läufe zählen nicht dagegen.

Ohne aktives Abonnement

Endet ein Abonnement, gelten die Mengengrenzen als nicht vorhanden. Neue Mandanten und Websites können Sie nicht mehr anlegen, und die Hintergrundprüfungen laufen für dieses Konto nicht weiter. Einen stillschweigenden Rückfall auf den kleinsten Tarif gibt es absichtlich nicht. Ein Konto ohne Abonnement wird nicht wie ein zahlendes behandelt. Die Testphase gilt dabei als aktiv.

Nach einem Wechsel in einen kleineren Tarif

Wer in einen kleineren Tarif wechselt und dann über der neuen Grenze liegt, verliert nichts. Alle Mandanten und Websites bleiben sichtbar und abrufbar. Neu anlegen können Sie erst wieder, wenn der Bestand unter der Grenze liegt.

Die wiederkehrenden automatischen Prüfungen werden in diesem Fall auf den Umfang des neuen Tarifs begrenzt. Ausgewählt wird nach Aktualität. Websites, die noch nie oder am längsten nicht geprüft wurden, kommen zuerst an die Reihe. Über mehrere Läufe hinweg rotiert die Abdeckung dadurch, statt immer dieselbe Teilmenge zu treffen.

Was diese Prüfung nicht leistet

Hier stehen absichtlich keine Zahlen und keine Preise. Grenzen und Funktionsumfang sind je Tarif konfigurierbar und ändern sich. Maßgeblich sind die Preisübersicht und der in Ihrem Konto hinterlegte Tarif, nicht diese Seite.

Grenzen sind Anlege-Schranken, keine Aufräumfunktion. Sie verhindern das Hinzufügen. Bestand wird nie automatisch gelöscht, auch nicht nach einem Tarifwechsel oder dem Ende eines Abonnements.

Die Anzeige der Auslastung ist kontoweit. Sie zeigt den Verbrauch des gesamten Kontos, auch dann, wenn das angemeldete Mitglied nur einen Teil der Mandanten sehen darf. Die Auslastung ist eine Abrechnungsgröße, keine Sichtbarkeitsfrage.

Das Tagesbudget ist ein Zähler, kein Guthaben. Nicht verbrauchte Einheiten werden nicht in den nächsten Tag übertragen.