Der Prüfstatus einer Website steht in Complianty, die Website selbst läuft in WordPress. Wer beides pflegt, wechselt ständig zwischen zwei Oberflächen und kopiert die Datenschutzerklärung von Hand in eine Seite. Das Plugin Complianty Connector ist jetzt im WordPress-Verzeichnis verfügbar und schließt diese Lücke: Status, offene Befunde und die freigegebene Datenschutzerklärung erscheinen dort, wo die Website betrieben wird.
Das Problem: Zwei Oberflächen, ein veralteter Text
In der Praxis laufen Datenschutzprüfung und Website-Betrieb oft getrennt. Die Prüfung zeigt, dass auf einer Seite ein Tracker vor der Einwilligung lädt. Die Person, die das beheben kann, arbeitet aber im WordPress-Admin und sieht den Befund nie. Bei der Datenschutzerklärung ist es ähnlich: Sie wird in einem Tool erzeugt, als Text in eine Seite kopiert und dann nie wieder angefasst. Ändert sich ein Dienst auf der Website, bleibt der kopierte Text stehen.
Das Plugin löst beides mit einer Verbindung, die Sie einmal einrichten.
Was das Plugin kann
- Status im WordPress-Admin: Ampel, Zahl der offenen kritischen und wichtigen Befunde, Zeitpunkt des letzten Scans.
- Befunde nach Bereichen: Die wichtigsten offenen Befunde stehen gruppiert nach Tracking, Cookie-Banner, externen Inhalten, Barrierefreiheit und weiteren Bereichen, jeweils mit Priorität.
- Dashboard-Widget: Ein kurzer Überblick direkt auf der WordPress-Startseite.
- Scan per Klick: Wenn Sie es beim Anlegen der Verbindung erlauben, startet die Schaltfläche einen neuen Scan und zeigt den Fortschritt.
- Datenschutzerklärung als Shortcode oder Block:
[complianty_dse]oder der Block „Datenschutzerklärung (Complianty)“ geben die in Ihrem Konto freigegebene Fassung aus. - Kurzcheck ohne Konto: Solange kein Token hinterlegt ist, kann die eigene Website nach einem bewussten Klick kurz geprüft werden.
Einrichtung in vier Schritten
1. Plugin installieren. Im WordPress-Admin unter Plugins nach „Complianty Connector“ suchen, installieren und aktivieren. Bis zu diesem Punkt nimmt das Plugin keinen Kontakt zu Complianty auf.
2. Verbindungstoken erzeugen. In Complianty beim jeweiligen Mandanten in der Zeile der Website das Verbindungs-Symbol öffnen, die Integration „WordPress“ wählen und das Token erzeugen. Es wird genau einmal angezeigt. Das Recht, Scans auszulösen, ist standardmäßig aus und kann von Kontoeigentümern zugeschaltet werden.
3. Token in WordPress eintragen. Unter Einstellungen, Complianty, das Token einfügen
und verbinden. Wer nichts in der Datenbank ablegen möchte, definiert das Token stattdessen als
Konstante COMPLIANTY_API_TOKEN in der wp-config.php.
4. Datenschutzerklärung einbinden. Den Block oder den Shortcode auf der Seite Datenschutz einfügen. Fertig.
Eine ausführliche Beschreibung der Verbindung mit Rechten, Widerruf und Ablauf finden Sie in der Produktdokumentation zu Integrationen.
Eine Datenschutzerklärung, die nicht verschwindet
Das Plugin gibt nur freigegebene Fassungen aus. Ein Entwurf wird nie ausgeliefert. Bearbeiten oder erzeugen Sie die Erklärung in Complianty neu, wird die Freigabe zurückgesetzt. Die Website zeigt dann weiter die zuletzt freigegebene Kopie, und im WordPress-Admin steht der Hinweis, dass eine neue Fassung auf Freigabe wartet. So verschwindet die Erklärung nicht von einer Live-Seite, nur weil jemand sie überarbeitet.
- Die Kopie liegt in Ihrer WordPress-Installation. Besucher Ihrer Website nehmen nie Kontakt zu Complianty auf.
- Das HTML wird beim Speichern und bei der Ausgabe mit einer engen Whitelist gefiltert. Skripte, iframes und Formulare sind nicht möglich.
- Eine veraltete Kopie wird im Hintergrund aktualisiert. Mit vorhandener Kopie wartet eine Seitenansicht nie auf eine Antwort von Complianty.
- Endet das Abonnement, gilt nach der Karenzfrist der neutrale Hinweistext des Dienstes statt der Erklärung.
Auf Wunsch kann unter der Erklärung ein kurzer Link zu Complianty erscheinen. Diese Option ist standardmäßig aus und wird nur von Ihnen eingeschaltet.
Was gesendet wird und was nicht
Datenschutz gehört bei einem Datenschutz-Plugin zur Produktbeschreibung:
- Vor der Eingabe eines Tokens sendet das Plugin nichts. Einzige Ausnahme ist der Kurzcheck, den Sie selbst per Klick starten und der nur die Adresse der eigenen Website überträgt.
- Mit Token gehen das Token und die Plugin-Version an Complianty. Es werden keine Besucherdaten, keine Benutzernamen und keine Website-Adresse gesendet.
- Das Token wird verschlüsselt gespeichert oder aus der
wp-config.phpgelesen. Es erscheint in keiner Ausgabe und in keinem Log. - Alle Texte vom Dienst werden als reiner Text ausgegeben. Es gibt keine externen Skripte, Schriften oder Bilder.
- Ein verlorenes oder weitergegebenes Token widerrufen Sie in Complianty sofort. Es betrifft nur diese eine Verbindung.
Für Agenturen: Ein Token je Kundenwebsite
Jede Website bekommt ein eigenes Token, getrennt nach Integration. Wird ein Token weitergegeben oder ein Kunde verlässt die Agentur, widerrufen Sie genau diese Verbindung, ohne andere Kunden zu berühren. Scans über das Plugin zählen auf dasselbe Tagesbudget wie Scans aus Complianty und erscheinen im Compliance-Protokoll des Mandanten. Wer im WordPress-Admin Verwaltungsrechte hat, sieht den Status direkt im Admin, ohne Zugang zu Complianty zu brauchen.
Das passt zu einem Vorgehen, das viele Agenturen ohnehin verfolgen: erst ein konkreter Befund, dann die Umsetzung, dann laufendes Monitoring. Das Plugin ist der Ort, an dem das Monitoring beim Kunden sichtbar bleibt.
Was das Plugin nicht ist
- Kein Cookie-Banner. Es blockiert keine Cookies oder Skripte.
- Kein Reparaturwerkzeug. Es zeigt Befunde, behebt sie aber nicht und ändert keine Einstellungen Ihrer Website.
- Keine Rechtsberatung. Die Befunde sind Hinweise zur Prüfung, keine Aussage über die rechtliche Lage Ihrer Website.
- Eine Erklärung je Mandant. Alle Websites eines Mandanten erhalten dieselbe freigegebene Fassung.
- Mit Grenzen des Dienstes. Zwischen zwei Scans einer Website liegt eine Pause, und das Tagesbudget Ihres Tarifs gilt weiter. Der Kurzcheck ist pro Adresse alle sechs Stunden möglich.
Ausprobieren
Installieren Sie das Plugin und starten Sie den Kurzcheck Ihrer eigenen Website. Er zeigt in wenigen Minuten, ob ein Cookie-Banner erkannt wurde und welche Dienste vor der Einwilligung laden. Für den vollständigen Bericht und die laufende Anbindung legen Sie die Verbindung in Ihrem Complianty-Konto an.
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Häufige Fragen
Was kostet das Complianty-Plugin für WordPress?
Das Plugin ist kostenlos und im WordPress-Verzeichnis erhältlich. Für Status, Befunde und die Ausgabe der Datenschutzerklärung brauchen Sie ein Complianty-Konto mit aktivem Abonnement. Der Kurzcheck der eigenen Website funktioniert ohne Konto.
Sendet das Plugin Daten meiner Besucher an Complianty?
Nein. Besucher Ihrer Website nehmen nie Kontakt zu Complianty auf. Ihr Server holt Status und Datenschutzerklärung ab und sendet dabei nur das Verbindungstoken und die Plugin-Version. Vor der Eingabe eines Tokens sendet das Plugin nichts.
Was passiert mit der Datenschutzerklärung, wenn ich sie in Complianty bearbeite?
Die Website zeigt weiter die zuletzt freigegebene Fassung. Im WordPress-Admin erscheint der Hinweis, dass eine neue Fassung auf Freigabe wartet. Erst nach der Freigabe wird die neue Fassung ausgegeben.
Ist das Plugin ein Cookie-Banner oder eine Rechtsberatung?
Nein. Das Plugin blockiert keine Cookies oder Skripte, behebt keine Befunde und gibt keine Rechtsberatung. Es zeigt Befunde aus Ihrem Complianty-Konto und gibt Ihre freigegebene Datenschutzerklärung aus.
